Förderung des Beitrags von Thomas Judisch

Vom 16. Mai bis 4. Oktober 2026 findet unter dem Titel VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen am Rhein statt. Wie in den vorangegangenen Ausgaben der Triennale werden auch 2026 wieder circa 20 künstlerische Positionen entlang des Rheinufers sowie an ausgewählten Orten der Binger Innenstadt zu sehen sein, darunter drei ortsspezifische Werke aus dem neu geschaffenen Förderprogramm der Triennale.

In einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, in der vieles auseinanderdriftet, sind es Verbindung und Zusammenhalt, was Gemeinschaft stärkt. Die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen widmet sich diesem Thema und präsentiert Künstlerinnen und Künstler, die in ihren Arbeiten aktuelle Fragen nach Halt und sozialer Stärke aufgreifen. Die gezeigten Skulpturen reflektieren auf inhaltlicher oder auch auf materieller Ebene, was Menschen, Material oder Ideen zusammenhält. Neben klassischen Skulpturen werden performative sowie partizipatorische Arbeiten gezeigt, die Orte verknüpfen und Menschen zusammenbringen.

Mit diesem thematischen Fokus möchten die Kurator*innen Sara Bernshausen und Lutz Driever nicht nur ein künstlerisches Nachdenken über ein Miteinander anstoßen. Durch die Einbindung von Menschen, Vereinen, Initiativen oder Institutionen vor Ort sollen alte Netzwerke gestärkt und neue etabliert werden, die auch über die Triennale hinaus wirksam bleiben.

Die kommende Ausgabe der Triennale VERBINDUNG UND ZUSAMMENHALT markiert zudem den Start eines neuen Förderprogramms: Dank einer privaten Nachlasszuwendung ermöglicht die Stiftung ab 2026 – wie auch 2029 – drei Kunstschaffenden neue Werke für die Ausstellung in Bingen zu realisieren.

Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler für 2026 stammen allesamt aus der Rhein-Main-Region. Neben Max Brück wurden Lisa Nürnberger und Emilia Neumann benannt.


Neben der Premiere des Förderprogramms werden neue Kooperationen mit Institutionen und Einrichtungen aus der Region die Thematik der Verbindung stärken: So präsentiert sich die Kunsthochschule Mainz 2026 bei der 7. Skulpturen-Triennale Bingen. Studierende entwickeln unter dem Leitmotiv „Wir bleiben in Verbindung“ Interventionen, Installationen und partizipative Projekte, die die künstlerische Handschrift einer neuen Generation sichtbar machen. Betreut werden die Künstler und Künstlerinnen von Björn Drenkwitz, Robert Meyer und weiteren Lehrenden (tba).

In Zusammenarbeit mit der Künstlerresidenz Schloss Balmoral in Bad Ems wird eine Arbeit des ukrainischen Künstlers Sasha Kurmaz, (*1986 Kiew), der 2025 im Rahmen des Stipendiatenprogramms „Artist-at-Risk“ in Rheinland-Pfalz zu Gast ist, auf der Triennale präsentiert.

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